SKILL: Special Force 2 im Test

08.11.2013 um 15:55 von Lowcroft89

Die kostenlose Alternative zu Call of Duty

Um in Mehrspieler-Shootern erfolgreich zu sein, braucht ihr vor allem eines: Skill. Da passt es doch gut, dass SKILL: Special Force 2 ein solcher Shooter ist – was jetzt nicht heißen soll, dass andere Spiele keinen Skill erfordern. Im Test verraten wir euch, ob sich der Download des kostenlosen Titels lohnt.

SKILL: Special Force 2 orientiert sich spielerisch an den beiden großen Namen Call of Duty und Counter-Strike. Hier erwarten euch also keine riesigen Schlachtfelder und Fahrzeuge, sondern spannende Infanteriekämpfe auf kleinen, engen Karte bei hohem Tempo. Insgesamt stehen euch 20 Maps zur Verfügung, die allesamt solide gestaltet sind und die verschiedensten Szenarien bieten. Da wären zum Beispiel ein Krankenhaus, eine Farm oder eine Fabrik. Allerdings sind die Karten alle auf bestimmte Spielmodi begrenzt. Viele können nur in einer Variante gespielt werden. Das ist aber kein großer Kritikpunkt, schließlich wahren die Entwickler so die Balance und es kommt nicht dazu, dass auf Karte XY zwar Spielmodus A gut funktioniert, B und C jedoch nicht.

In Sachen Spielmodi habt ihr die Wahl aus fünf Stück. Da wären zum Beispiel die wohl klassischsten Modi Team-Deathmatch und Single, also jeder gegen jeden. Simpler kann es gar nicht gehen. Sucht ihr nach etwas mehr taktischem Anspruch, werdet ihr mit Blasting und Seizure gut bedient. Bei Ersterem muss ein Team versuchen, eine Bombe zu platzieren und zu zünden, während das andere dies natürlich verhindern muss. Seizure ist sozusagen ein einseitiges Capture the Flag. Das bedeutet: Ein Team muss bestimmte Informationen aus dem Bereich des Gegners holen und zum eigenen Einstiegspunkt bringen, während das andere die Dokumente schützen soll. Läuft die Zeit ab, gewinnt das Verteidigerteam.

Deckung

Als Deckung kann alles mögliche dienen - auch parkende Autos.

Zu guter Letzt gibt es noch den Party-Modus, der wirklich witzig ist. Hier spielt ihr auf der Map XXX, deren Boden komplett aus Glas besteht. Darunter wartet der sichere Tod. Euer Ziel ist es also, den anderen Spielern den Boden unter den Füßen zu rauben, sprich zu zerschießen, um sie so auszuschalten. Dabei seid ihr anfangs nur mit einer Pistole bewaffnet, stärkere Schießprügel müssen erst eingesammelt werden.

Unordentlich

Hier hätte auch mal jemand putzen können.

Apropos Waffen: Die erspielt ihr euch mit der Zeit, in dem ihr im Level aufsteigt und Spielwährung sammelt, die ihr im Shop gegen neue Gewehre und Co eintauschen könnt. Manche Waffen gibt es aber nur, wenn ihr V.I.P-Mitglied seid und somit Geld bezahlt. Das finden wir nicht ganz so schön, auch wenn es so schon mehr als genug Waffen gibt, die ihr euch erspielen könnt, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen.

Dafür leistet SKILL sich auf technischer Ebene keine Fehler. Dank der Unreal Engine 3 ist die Grafik auf einem anständigen Niveau, ohne dabei schwächere Rechner gleich zu überfordern. Die Soundeffekte sind ebenfalls solide.


Fazit


Lowcroft89


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SKILL: Special Force 2 ist eine wirklich gute kostenlose Alternative zu Call of Duty und Co. Das Angebot an Karten und Spielmodi ist ordentlich, das Gameplay stimmt und auch technisch gibt es kaum Anlass zur Kritik. Klar, SKILL gewinnt keine Innovationspreis - wobei der Party-Modus schon sehr witzig ist. Doch die Qualität des Gebotenen stimmt. Schade ist nur, dass es manche Waffen eben nur für V.I.P.-Mitglieder gibt.


Pro

  • genügend Maps und Spielmodi
  • lustiger Party-Modus
  • ordentliche Grafik
  • solide Shooter-Mechanik

Contra

  • manche Waffen nur für V.I.P.s

Spielbewertung85%

  • 85%
  • 82%
  • 87%